Newsletter 3 / 2008 : Schwerpunktthema:
Krise in Erfolg verwandeln
Editorial
Liebe Unternehmerin,
die Wirtschaftskrise greift immer tiefer in den Alltag ein. Die Medien überschlagen sich mit Rekordmeldungen. Wir wollten wissen, wie dramatisch sich die Situation bei Jungunternehmerinnen, Mentees und Mentorinnen darstellt und haben bemerkenswerte Antworten erhalten. Lesen Sie mehr unter: „Gelassene Zuversicht“.
Die Finanzkrise fordert uns heraus. „Kreativität, Konfliktstärke und ein konstruktives Verhältnis zur eigenen Macht entscheiden jetzt darüber, ob es gelingt, die Krise in eine erfolgreiche Zukunft zu verwandeln“, meint Coach Maja Scheehorn in ihrem lesenswerten Beitrag „Krisen in Erfolg verwandeln“.
Wenn Sie nun darüber nachdenken, wie Sie Ihr Unternehmen im nächsten Jahr kostenbewusst und effektiv präsentieren oder vernetzen, dann finden Sie unter „Elevator Pitch – in 30 Sekunden überzeugen“, „Networking zahlt sich langfristig aus“ und „Das A und O einer Messe ist das Projekt-Management“ überzeugende Anregungen.
Außerdem gibt es in diesem Newsletter wieder ein Best-Practice-Beispiel eines TWIN-TwoWomenWin-Paares, einen Bericht über das letzte TWIN-TwoWomen-Win-Seminar und interessante Kurznachrichten.
Wenn Ihnen noch ein Weihnachtsgeschenk fehlen sollte, dann schauen Sie doch einmal unter „Helfen und Schenken“ nach oder unter „Lesetipps“.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre, entspannte Adventstage und für die bevorstehenden Festtage alles Gute.
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Hannelore Scheele |
Elke Weber-Braun |
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(Vorstand Käte Ahlmann Stiftung) |
(Vorstand Käte Ahlmann Stiftung) |
PS: Bitte beachten Sie die Anzeigen unserer Mentees und Mentorinnen sowie der Unternehmerinnen aus dem VdU.
Gelassene Zuversicht
Das Wort Rezession ist in aller Munde, immer tiefer beeinflussen
die Folgen der Bankenkrise das alltägliche Leben. Welche Auswirkungen
hat die Finanzkrise auf Ihr Unternehmen? Sehen Sie sich durch das Finanzdebakel
in Ihrer Arbeit beeinflusst? Das fragten wir Mentees, Mentorinnen und
Textautorinnen. Wir erwarteten sorgenvolle Kommentare und bekamen gelassene
Antworten.
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Krisen in Erfolg verwandeln
Maja SchellhornDie Finanzkrise fordert
uns heraus. Kreativität, Konfliktstärke und ein konstruktives
Verhältnis zur eigenen Macht entscheiden jetzt vorrangig darüber,
ob es gelingt, diese Krise in und mit dem Betrieb in einen Aufbruch, in
eine erfolgreiche Zukunft verwandeln können.
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Im zweiten Anlauf zum Erfolg

Anjela Wittkowski, Lizzy HeinenZwei leidenschaftliche
Unternehmerinnen treffen sich zum Mentoring. Eine erfahrene Geschäftsfrau
und eine, die nach langer Suche die richtige Geschäftsidee verwirklicht
und dazu eine Marktnische gefunden hat. Für beide begann mit der
eigenen Unternehmensgründung ein neues Leben. Lesen Sie von ihren
Erfahrungen. mehr...
Unfreiwilliger Rekordversuch beim TWIN-Seminar
Wiebke Thusek ist Spezialistin für Kreuzfahrten und Fernreisen. Sie weiß, dass man von Hannover aus in sieben Stunden in Florida, in Dubai oder in Kapstadt sein kann. Was sie bisher nicht wusste: Man kann auch von Hannover bis zur Konrad-Adenauer-Stiftung (bei Bonn) eine Fernreise machen und sieben Stunden benötigen. Sie stellte unfreiwillig einen Anreiserekord auf. So geschehen am ersten Novemberwochenende: 25 Mentorinnen und Mentees machten sich aus allen Himmelsrichtungen auf den Weg zum TWIN-Seminar und verbrachten viele Stunden auf Deutschlands Autobahnen in Baustellen, Vollsperrungen und endlosen Stop-and-go-Phasen. Und so wurde der schöne Zeitplan gleich zu Anfang über den Haufen geworfen, denn zum Seminarbeginn um 16.30 Uhr hatten es erst ein Drittel der zielstrebigen Frauen bis ins Schloss Eichholz geschafft. mehr...
Erfolgsgeschichte Teilzeitausbildung für junge Eltern
Auszeichnung für ein neues Modell
Angelika AschenbrennerEin Kind vor der
Ausbildung zu bekommen, setzt die Chance auf einen Ausbildungsplatz gleich
Null. Es sei denn, die jungen Mütter haben eine Chefin wie Angelika
Aschenbrenner. Die Unternehmerin bietet ihren Azubinen-Müttern die
Möglichkeit des Ausbildungs-Sharings. Mit dem Ergebnis, dass die
jungen Frauen der Doppelbelastung, Ausbildung und Betreuung ihrer Kinder,
besser nachkommen können und die teuren Ausbildungsplätze optimal
genutzt werden. Vor wenigen Monaten würdigte die Bundesministerin
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, das
unternehmerische Engagement mit dem Innovationspreis im Rahmen des Wettbewerbs
„Erfolgsfaktor Familie“. mehr...
Auszeichnung für Doris Entrup
Doris EntrupÜber 300 Mittelständler
aller Branchen haben sich für den Wettbewerb „Entrepreneur des Jahres
2008" beworben. 65 Unternehmen schafften es in die Finalrunde, darunter
Doris Entrup mit ihrem Familienunternehmen D. Entrup-Haselbach GmbH &
Co. KG (DEH Tiefkühlbackwaren) aus Gevelsberg. Im diesjährigen
Wettbewerb zum „Entrepreneur des Jahres 2008“ der renommierten Prüfungs-
und Beratungsgesellschaft Ernst & Young hat die Unternehmerin den
zweiten Platz hinter der DM-Drogeriemarkt-Kette erreicht. Die Auszeichnung
der Finalisten erfolgte am 9. Oktober in der Alten Oper Frankfurt vor
900 geladenen Gästen. Die Käte Ahlmann Stiftung gratuliert ihrem
Stiftungsmitglied Doris Entrup herzlich. mehr...
Seminare:
unsere beliebten „Eichholz-Seminare“ finden in 2009 an folgenden Terminen statt:
- 24. 07. - 26. 07. 2009 und
- 16.10. - 18.10.2009
Wir werden im nächsten Jahr die Seminare nicht in Eichholz durchführen. Wir werden einmal in Königswinter und einmal in Bad Honnef sein.
Das A und O einer Messe ist das Projekt-Management
Heike Sommerauer-DörzapfMessen und
Ausstellungen sind nach wie vor hervorragende Verkaufsplattformen, aber
eine Beteiligung ist nur von Erfolg gekrönt, wenn vorher strategisch
geplant und vorbereitet sowie mit geschultem und motiviertem Messepersonal
gearbeitet wird. Wer selbst schon Messen geplant hat, weiß, wie
selbst kleine Versäumnisse im späteren Projekt- oder Messeverlauf
zu mittleren Katastrophen mutieren können. Die nachfolgende Liste
soll Ihnen die „grobe“ Planung Ihrer nächsten Messe erleichtern und
Ihnen so Zeit, Kosten und Nerven sparen. mehr...
Elevator Pitch – in 30 Sekunden überzeugen
Dr. Yvonne GroeningWas antworten Sie auf
die Fragen „Und – was machen Sie beruflich?“, „Sie sind selbstständig
– und mit welcher Geschäftsidee?“ oder „Warum soll ich denn gerade
Ihr Produkt kaufen oder Ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen?“ Diese
Fragen hört man im Berufsleben häufiger und es ist nötig,
eine passende und insbesondere interessante Antwort parat zu haben. Es
liegt an einem selbst, die eigene Geschäftsidee überzeugend
anzupreisen, die eigenen Kompetenzen und das eigene Können prägnant
und interessant innerhalb kürzester Zeit aufzuzeigen – vielleicht
genau im Zeitrahmen einer Fahrstuhlfahrt. mehr...
Networking zahlt sich langfristig aus
Heidrun Wulf-FrickFür viele Frauen
gehört das Knüpfen von Kontakten noch immer nicht zu ihrem beruflichen
Alltag. Warum eigentlich nicht? Im Gegenzug beklagen sich viele Arbeitnehmerinnen
wie Unternehmerinnen, dass die Netzwerke der Männer so stark seien,
dass sie beim Erklettern der Karriereleiter nicht zum Zug kämen oder
Schwierigkeiten hätten, sich – da in dünner Luft oft Einzelkämpferin
– über der gläsernen Decke zu halten. Da hilft nur eins: Selbst
aktiv werden und eigene Networking-Strategien entwickeln – oder von vorhandenen
profitieren. mehr...
Helfen und Schenken
Inga PalmeNoch ein paar Tage und es ist
Weihnachten. Wenn Ihnen jetzt noch ein paar Geschenke fehlen, dann haben
wir für Sie eine Idee: Machen Sie besonderen Geschäftspartnern
ein besonderes Geschenk mit „Der Floh und der Bär“. mehr...
Kurz notiert
Emily-Roebling-Preis erstmals verliehen
In Anwesenheit der Thüringer Landtagspräsidentin Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski und des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter verlieh der Verband deutscher Unternehmerinnen im September erstmals den mit 8.000 Euro dotierten Preis an Unternehmerinnen aus dem Freistaat Thüringen. Ziel der Preisverleihung ist es, so VdU-Landesvorsitzende Barbara Fröbe, Thüringerinnen zu ermutigen, sich mit ihrem Know-how in die Selbstständigkeit zu wagen. Neben der finanziellen Unterstützung erhalten die Preisträgerinnen ein Mentoring der Käte Ahlmann Stiftung.
"Als Egiost ist man hier völlig falsch!"
Mentorinnen geben Zeit und Erfahrung. Warum tun sie das
eigentlich? Im Themenschwerpunkt "Gutes tun" fragt das Wirtschaftsmagazin
existenzielle nach der Motivation derer, die ihre Erfahrungen teilen.
TWIN-Mentorin Inès Melamies ist eine der Interviewpartnerinnen,
sie sagt: "Es macht Freude, die Mentee beim Erwachsenwerden als Unternehmerin
zu begleiten. Wenn ich helfe, dann machen das später andere auch."
Der ganze Beitrag "Als Egiost ist man hier völlig falsch!"
in existenzielle 4/08 (zu bestellen unter www.existenzielle.de)
Die FCEM-Welt traf sich im „Europäischen“ Dorf
„Farbenfroh“, „lebendig“, „voller Energie“, „kraftvoll“,
„motivierend“ – das hörten wir von den deutschen Teilnehmerinnen
des Weltkongresses der im FCEM organisierten Unternehmerinnen nach ihrer
Rückkehr. Ihre Eindrücke vom Kongress, der unter dem Motto „Sharing
experience, staying informed“ stand, beschreiben die Damen selbst.
Wer die Preisträgerinnen des ersten Emily-Roebling-Preises sind und
was die deutschen Teilnehmerinnen am FCEM-Weltkongress in Brüssel
besonders begeistert hat, lesen Sie in „Die Unternehmerin“, der Zeitschrift
des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU), die im Dezember 2008 erscheinen
wird. Mehr Informationen zum VdU finden Sie unter: www.vdu.de
Jetzt bewerben um den Initiativpreis Aus- und Weiterbildung 2009 – Frist endet am 27. Februar
Die Bewerbungsfrist für den „Initiativpreis Aus- und Weiterbildung 2009" läuft. Darauf macht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) aufmerksam. Der DIHK, die Otto Wolff-Stiftung und die „Wirtschaftswoche" verleihen den Preis zum 17. Mal. Prämiert werden vorbildliche Initiativen, die die Qualität und Attraktivität der betrieblichen Aus- und Weiterbildung steigern. Die Ausschreibungsunterlagen gibt es bei jeder IHK. Sie können aber auch das Online-Formular nutzen. Einsendeschluss ist der 27. Februar 2009. Weitere Infos unter www.initiativpreis.de
NRW-Pilotprojekt Mikrodarlehen: NRW-Bank vergibt Darlehen bis 25.000 Euro.
Existenzgründer/innen und Jungunternehmen/innen können in 17
Startercentern von dem neuen Angebot profitieren. Die Gründung muss
von einem Berater begleitet werden – der Zinssatz liegt zurzeit bei 7,1
Prozent. Weitere Infos unter:
www.starter-center.com/shop.php
www.nrwbank.de
JobPerspektive in Nordrhein-Westfalen
Das Bundesprogramm Leistungen zur Beschäftigungsförderung nach § 16a SGB II JobPerspektive bietet einen Beschäftigungszuschusses für Langzeitarbeitslose, die wegen ihrer verminderten Leistungsfähigkeit keine Chance im Erwerbsleben haben. Die Höhe des Lohnkostenzuschusses beträgt bis zu 75 Prozent. Weitere Informationen unter www.jobperspektive.nrw.de
Hightech.NRW – Neue Wettbewerbsrunde startet am 1. Dezember 2008
Am 1. Dezember startet das NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie die 2. Wettbewerbsrunde für Hightech. Gesucht werden Entwicklungen, die Grundlagen schaffen für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Dabei müssen die Projekte auf international herausragender Spitzenforschung aufbauen und eine Innovationsbrücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schlagen. Bis 2013 stellt das Innovationsministerium in drei Wettbewerbsrunden 170 Millionen Euro zur Verfügung. Teilnehmen können unter anderem kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Forschungsinstitute und Ingenieurbüros, wenn die Projekte mit unmittelbarem Transferbezug zu Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durchführen. Am 10. Dezember findet die zweite Informationsveranstaltung statt. Weiterführende Informationen gibt es ab dem 1. Dezember unter www.ziel2-nrw.de sowie www.innovation.nrw.de/wettbewerbe
Zeit für Zukunft: Unternehmerinnentag öffnet sich zu einem NRW-weiten Forum
Unter dem Motto: „Zeit für Zukunft“ lädt die Tagung am 25. April 2009 Unternehmerinnen aus Nordrhein-Westfalen nach Gelsenkirchen ein. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Kontakte, Fortbildung und Vernetzung für Chefinnen, Freiberuflerinnen, Handwerkerinnen und Gründerinnen. Mehr Infos unter www.chefin-online.de oder über die Veranstalterinnen Cornelia Sperling und Birgit Unger von der RevierA GmbH, in Essen, info@reviera.de, Tel. 0201/27 40 80.
Im „inHaus2" werden „intelligente" Hotels und Büros getestet
Neue Gebäudetechnik in Hotels, Büros sowie in Alten- und Pflegeheimen könnte das Leben vereinfachen. Wie das intelligente Haus der Zukunft in diesen Bereichen aussehen kann, wird im „inHaus2" erforscht, das jetzt in Duisburg eröffnet wurde. Rund 27 Millionen Euro werden bis Ende 2011 in die wissenschaftliche Arbeit investiert. Innovative Modelle für die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen werden im Health and Care-Lab entwickelt. Im NextHotel- und im OfficeLab prüfen Testpersonen regelmäßig, wie alltagstauglich die Konzepte sind und wie sie sich vermarkten lassen. Das „inHaus2" ist ein Projekt von neun Fraunhofer-Instituten und rund 60 Partnern aus der Wirtschaft. Wenn Sie sich als Produkt-Hersteller/in, Dienstleister/in, Betreiber/in oder Anwender/in angesprochen fühlen, dann informieren Sie sich unter: www.inhaus-zentrum.de
Zentrum für Produktionstechnologie in Dortmund eröffnet
Der Zukunftsstandort Phoenix West wächst: Am 24. November eröffnete
auf dem Gelände des Mikrotechnik- und IT-Standortes das neue Zentrum
für Produktionstechnologie (ZfP). Das Kompetenzzentrum stellt jungen
Unternehmen aus der Produktionstechnologie auf rund 10.000 Quadratmetern
Bruttogeschossfläche Räumlichkeiten und technische Infrastruktur
für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Sechs der acht
Erstmieter sind schon eingezogen, bis zu 20 kleine und mittlere Unternehmen
sollen es werden. Rund 25 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Gefördert
wurde das Projekt mit Mitteln des Landes NRW, des Bundes sowie der EU.
www.phoenixdortmund.de
Ein wichtiges Signal – erste Frau im Siemensvorstand
Die Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU),
Petra Ledendecker, gratuliert Barbara Kux zur Berufung in den Vorstand
der Siemens AG.
„Dass Peter Löscher seine Ankündigung vom Sommer jetzt nach
einem knappen halben Jahr umsetzt und eine Frau an die Siemens-Führungsspitze
holt, ist ein wichtiges Signal für alle berufstätigen Frauen
und für unsere Gesellschaft“, erklärte Ledendecker im November
in Berlin. „Seinen Dreiklang ‚zu weiß, zu deutsch, zu männlich’
sollten sich auch alle anderen deutschen Unternehmensvorstände und
Aufsichtsräte hinter den Spiegel stecken. 160 Jahre lang hatten bei
Siemens ausschließlich Männer das Sagen. Die Gegenwart des
21. Jahrhunderts braucht aber angesichts der aktuellen wirtschaftlichen
Turbulenzen, des wachsenden Fachkräftemangels und der demografischen
Entwicklung andere Konzepte bei der Besetzung von Führungspositionen.
Der Verband deutscher Unternehmerinnen und ich gratulieren der Siemens-Führungsspitze
zur Berufung von Barbara Kux. Barbara Kux wünschen wir viel Erfolg
in der neuen Position.“
Im Verband deutscher Unternehmerinnen e. V. (VdU) sind rund 1.600 Unternehmerinnen
organisiert. Sie erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von 50 Milliarden
Euro und beschäftigen über 320.000 Mitarbeiter in Deutschland.
Der VdU wurde 1954 in Köln als Vereinigung von Unternehmerinnen (VvU)
gegründet. Er ist der größte deutsche Wirtschaftsverband,
der branchenübergreifend die Interessen insbesondere mittelständischer
Unternehmerinnen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung vertritt.
Seit mehr als 50 Jahren setzt er sich erfolgreich dafür ein, dass
die Stimme der Unternehmerinnen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
angemessen Gehör findet. Der Verband ist Unterzeichner der Charta
der Vielfalt und Mitglied im Nationalen Pakt für „Frauen in MINT-Berufen“.
www.vdu.de
Deutsche sind länger erwerbstätig
Immer mehr ältere Menschen sind länger erwerbstätig.
Gleichzeitig treibt Arbeitslosigkeit im Alter viele trotz Kürzungen
in die Frühverrentung. Das zeigt der Altersübergangs-Monitor
des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ). Im Durchschnitt gehen Arbeitnehmer/innen
in Deutschland mit 63,2 Jahren in Rente – ein Jahr später als noch
vor sechs Jahren.
Die Erwerbstätigkeit der 55- bis 64-Jährigen in Deutschland
ist in den vergangenen zehn Jahren von 38 Prozent auf rund 48 Prozent
gestiegen. Das ist EU-weit der höchste Zuwachs. Die Chancen stehen
laut IAQ gut, bis 2010 das Ziel einer Alterserwerbsbeteiligung von 50
Prozent zu erreichen.
Der aktuelle Altersübergangs-Report 2008-03 ist zu finden unter www.iaq.uni-due.de/auem-report/
Lesetipps:
Die Straße der Tugenden
Von Eva Karnowsky
Während in der Silvesternacht 1959 bärtige Revolutionäre
den blutrünstigen Diktator aus Havanna vertreiben, bringt Hortensia
in der ärmlichen Bauernkate ihre dritte Tochter Chachi zur Welt.
Nie hätte sich Hortensia zu erhoffen gewagt, einmal ihre drei Mädchen
auf die Schule zu schicken, nie hätte sie auch nur davon geträumt,
dass sie einmal die Universität abschließen würden. Sogar
Hortensia schafft es bis an die Kasse einer Cafeteria in Havanna. Chachi
ist nicht nur so alt wie die Revolution, sie wird ihr auch einmal das
Leben, ihre Karriere als Ballerina, ihr Stipendium in Moskau verdanken
– und ihren Tod.... Die Chronik der Pérez Valdés ist ein
Roman über eine Familie mit vier starken Frauen, der die private
Geschichte der kubanischen Revolution von 1959 bis heute erzählt.
Mehr Infos: www.evakar.de,
Horlemann Verlag Unkel, 2008, 19,90 Euro
Mütter sind auch Menschen
Sind Mütter ein Leben lang für unser Wohlergehen verantwortlich?
Das ist eine der Fragen, die Claudia Haarmann in ihrem zweiten Buch anspricht.
Die Mutter war unsere erste Beziehung und die Verbindung mit ihr prägt
uns fürs Leben – vor allem beeinflusst sie unser späteres Beziehungsleben.
Wie sich Beziehung anfühlt, haben wir vor allem durch sie gelernt
und erfahren. Ein Grund, warum wir zu Wiederholungen im Beziehungsalltag
neigen. Wenn es Töchtern gelingt, sich einmal in die Schuhe der eigenen
Mutter zu stellen, ihre Geschichte zu begreifen, können sie besser
verstehen, warum die Mutter ihnen nicht immer ihr Bestes geben konnte.
Orlanda Verlag, 2008, 14,90 Euro
Erbenstreit und Mediation. 21 Familienkonflikte
Selten wird so viel gelogen und betrogen wie beim Erben. Da werden Testamente
oder Bilanzen gefälscht, Wohnungen und Konten leer geräumt –
als ginge es um herrenloses Strandgut. Dabei wird in solchen Fällen
nichts anderes betrieben als ganz gewöhnlicher Betrug und Diebstahl.
Beim Erben brechen eben alte Konflikte wieder auf. Sibylle Plogstedt hat
sich in Familienbetrieben, auf Bauernhöfen und in Handwerksbetrieben
umgetan und allerlei schreckliche Fälle von Erbstreit kennengelernt.
Doch sie hat auch mit Erbmediatoren, betrieblichen Coachs und Beratern
gesprochen, die sich der Erbproblematik annehmen, um das Schlimmste zu
verhindern. An vielen Beispielen aus der Mediation und der Therapie zeigt
sie, welche Hilfe es für Erbinnen und Erben gibt, die sich in die
Haare geraten.Wer trotz des Erbes den Kontakt zu seinen Verwandten nicht
verlieren mag, den Betrieb und dessen wirtschaftliches Wohlergehen ebenso
erhalten will wie die Arbeitsplätze, sollte sich rechtzeitig fürs
»sanfte Erben« entscheiden. Denn erben kann gelernt werden.
Etwa durch die Lektüre dieses Buchs U. Helmer Verlag, 19,90 Euro
Die Käte Ahlmann Stiftung ist eine Initiative von Unternehmerinnen des Verbandes deutscher Unternehmerinnen e. V.
Alle Beiträge sind mit Sorgfalt recherchiert. Dennoch können wir keine Haftung für die Richtigkeit unserer Nachrichten übernehmen. Weiterhin ist die Stiftung nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.
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E-Mail: hannelore.scheele@kaete-ahlmann-stiftung.de
Text und Redaktion: ellen baier Presse und Kommunikation, Bochum,
eb (Ellen Baier), E-Mail: info@elbapress.de
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Fotos: Ellen Baier und Privatbesitz.
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