TWIN TwoWomenWin - Prozess

Mentoring kann nur gelingen und erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten wissen, worauf sie sich einlassen, was von ihnen erwartet wird und welche Möglichkeiten der Gestaltung sie haben.

Die Bewerbung für ein TWINprojekt

Junge Unternehmerinnen, die mindestens ein Jahr selbständig sind, können sich mit einem Bewerbungsbogen ("Ich suche eine Mentorin") um die Teilnahme bei TWIN bewerben. Es werden persönliche und unternehmensbezogene Daten sowie Erwartungen an das Mentoring-Projekt und die Mentorin erfragt. Erfahrene Unternehmerinnen, die sich für die Tätigkeit der Mentorin interessieren, füllen einen Portraitbogen aus. Auch in diesem werden persönliche und unternehmensbezogene Daten sowie die Motivation zum Mentoring und die Erwartungen abgefragt.

Die Teambildung

Anhand der vorliegenden Unterlagen und ergänzender Interviews wählt die Käte Ahlmann Stiftung die passenden Partnerinnen aus. Dabei gibt es wenige formale Kriterien. In der Regel macht es Sinn, dass die Unternehmerinnen aus verschiedenen Branchen stammen. Anhand der Fragen, Probleme und Erwartungen der ratsuchenden Nachwuchsunternehmerin (Mentee) lässt sich ein Profil erkennen, dem auf der Mentorinnen-Seite die entsprechende Unternehmerinnen-Persönlichkeit mit dem angemessenen Erfahrungshorizont zugeordnet werden kann. Der persönliche Kontakt ist in dieser Phase der Teambildung entscheidend: Gespräche mit Mentorin und Mentee hat die Käte Ahlmann Stiftung sich deshalb zur Regel gemacht. Die erste Begegnung sollte in den Geschäftsräumen der Mentee stattfinden. Im Anschluss entscheiden beide, ob sie eine Mentoring-Beziehung eingehen wollen und informieren die Käte Ahlmann Stiftung („Rückmeldung der Mentee” und „Rückmeldung der Mentorin”) über ihre Entscheidung. Anregungen für das erste Gespräch zwischen Mentorin und Mentee sind in der beigefügten Liste zusammengestellt.

Die Vereinbarung

Ist die Entscheidung für eine Zusammenarbeit gefallen, unterschreiben Mentorin und Mentee eine Vereinbarung, in der sich die Mentorin bereit erklärt, die Mentee ein Jahr lang ehrenamtlich zu begleiten. Vorgesehen sind mindestens vier persönliche Gespräche. Ansonsten liegt der inhaltliche und zeitliche Rahmen im Ermessen der Partnerinnen. Für manche Mentorinnen und Mentees hat es sich als praktikabel erwiesen, mit einer Zielvereinbarung zu starten. Hinsichtlich der Inhalte ihrer Gespräche vereinbaren Mentorin und Mentee absolute Vertraulichkeit.

Die Begleitung

Während des Mentoringprozesses steht die Käte Ahlmann Stiftung als Ansprechpartnerin für Mentorin und Mentee zur Verfügung. Sie vermittelt in Konflikten. Sie sichert die Qualität des Mentoringprozesses. Sie fasst die Ergebnisse zusammen. Sie koordiniert die wissenschaftliche Begleitung.

Was Mentorin und Mentee wissen sollten

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